Kategorie: AKW - ja oder nein?

Ich glaube nicht an Grüne-Politik!

von Sandra Schneider E-Mail

Ich glaube nicht an Grüne-Politik!

Seit Jahren wird an alternativen Energien geforscht. Bis heute konnte noch nichts Brauchbares bzw. rentables vorgestellt werden. Und wenn doch, wird kaum davon gebrauch gemacht, da entweder zu teuer oder weil Umweltschützer sich querlegen.

Die Grünen widersprechen sich selber und verhindern so konstruktive Diskussionen und Alternativen zur Atomenergie. Man kann nicht zu Atom nein sagen und gleichzeitig gegen Staumauernerhöhungen sein, welche eine gute Alternative wäre. Entweder, oder!

Vom Bundesrat ist es absolut fahrlässig, einen Atomausstieg zu beschliessen, bevor überhaupt ein Plan vorliegt, wie man Stromlücken verhindern will bzw. auf welche Energien alternativ gesetzt werden soll. Ein typischer Schnellschuss, der uns mehr schadet, als hilft. Das letzte Wort in dieser Frage muss so oder so das Volk haben!

Der Atomausstieg - eine Illusion!

von Sandra Schneider E-Mail

Energiepolitik in der Schweiz

Noch immer bin ich über die Schwäche der Bundesregierung erstaunt. Vor einigen Tagen wurde durch die Energieministerin Doris Leuthard der Atom-Ausstieg bekannt gegeben. Gefreut hat's vor allem das linke Lager. Ich als Bürgerliche, bin erstaunt. Nicht, weil ich diesen Entscheid nie für möglich gehalten hätte. Sondern, wie leicht die Regierung einknickt. Und es ist nicht das erste Mal! Erinnert mich stark an das Bankgeheimnis, welches mit jedem neuen DBA aufgeweicht wird... Ist der Bundesrat etwa ein Opportunist? Allem Anschein nach schon... In der Weltwoche Nr. 21/11 hat der Autor, Urs Paul Engeler, eine interessante Zahl bekannt gegeben. Hier einen Auszug aus dem genannten Artikel:

64 Haushalte in Bern haben Solarenergie

"Die Fukushima-Hysterie ausnützend, dies zu den finanziellen Realitäten, versucht das Stadtberner Energiewerk EWB derzeit seine Kunden zu überreden, auf «Ökostrom aus lokalen Wasserkraftwerken» umzusteigen. Offiziell geschätzte Mehrkosten, ohne Bezug des noch teureren Solarstroms, für einen bescheidenen Haushalt: über 600 Franken pro Jahr. Eigentümer von Mehrfamilienhäusern haben es leicht, politisch korrekt den Bestelltalon auszufüllen – und die Mehrkosten auf die Mieter zu überwälzen. Knapp kalkulierende Einfamilienhäuschenbesitzer können nur «Nein danke!» sagen. Der bescheidene Erfolg der Aktion belegt dies: Seit Anfang Mai sind weniger als ein Promille, nämlich ganze 68 der über 70 000 privaten EWB-Kunden von Atom- auf Wasserkraft umgestiegen. Und lediglich 64 Haushalte der rot-grünen Grossstadt, die vollmundig eine «Zukunft ohne AKW» beschlossen hat, beziehen derzeit einen Strommix mit Solarenergie.

Das Programm des Bundesrats löst eine Bürokratielawine aus, kostet Abermilliarden, hat gefährliche Nebenwirkungen und beeinträchtigt die internationale Position der Schweiz. Kurz: Es kann gar nicht umgesetzt werden. Nach dem Applaus, der dem Knalleffekt folgt, wird die Wirklichkeit sich wieder durchsetzen. Je rascher, umso kleiner der Schaden, den die populistisch agierende Regierung anrichtet."

Wie ernst ist es den Linken also mit dem Atom-Ausstieg? Meines Erachtens wären es genau diese, welche als "Vorbild" agieren sollten und mindestens 40% von ihrem Stromverbrauch runterkurbeln sollten. Es scheint aber, als wären nicht einmal sie dazu bereit. Der Atom-Ausstieg bis 2024 ist illusorisch. Was, wenn die alternativen Energien noch nicht bereit sind?

Und übrigens: Der AKW-Unfall in Japan wurde durch den Tsunami ausgelöst. In der Schweiz wird es nie einen Tsunami geben! Auch hatten wir noch nie ein wirklich starkes Erdbeben - Unsere AKW's sind besser gerüstet als diejenigen der Japaner!

Das Atom-Problem in Japan wird auf die Schweiz projeziert - ohne Grund.

von Sandra Schneider E-Mail

Erst kürzlich wurde im Kanton Bern über das AKW Mühleberg abgestimmt. Eine knappe Mehrheit befürwortete den Erhalt.

Als umso stossender empfinde ich die aktuelle Atom-Debatte in der Schweiz. Was in Japan geschah, ist schrecklich. Mir gehen die Ereignisse sehr ans Herz, dennoch bin ich der Meinung, dass die Schweiz längerfristig nicht auf die Atom-Energie verzichten kann.

Die Atom-Katastrophe in Japan wurde durch starke Naturkatastrophen ausgelöst, welche in der Schweiz niemals in diesem Ausmasse stattfinden können / werden. Unsere AKW's sind für unsere Naturverhältnisse gerüstet. Politische Schnellschüssen müssen verhindert werden - dennoch sind neue Sicherheitsbestimmungen zu prüfen.

Warum wollen vor allem linke Parteien den sofortigen Atomausstieg? Haben wir keine AKW's mehr, holen wir den Strom vom Ausland. Und dazu gibt es eine saftig ökolgische Energiesteuer! Will man so etwas?