Kategorie: Gleichstellung Frau & Mann
Frauen und die Gleichstellung – wann ist es zu viel des „Guten“?
14. Juni 2011 – Tag der Gleichstellung.
Ein Tag, wie jeder andere auch , jedenfalls für mich. Frauen rufen zum Streik auf. Sie geben ihrem Unmut luft und posaunen ihre Parolen laut und unüberhörbar heraus. Doch, sind diese Forderungen wirklich berechtigt? Welche Punkte sind überbewertet? Werden die Männer immer mehr in die Ecke gedrängt? UND was ist mit deren Rechten?
Zuerst einmal, warum streiken die Schweizer Frauen?
Gemäss der Internetseite http://www.14juni2011.ch wegen folgenden Gründen:
- Der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern beträgt 19.8%
- Frauen leisten fast 2 x mehr unbezahlte Arbeit, als Männer
- Es fehlen 50 000 Kita-Plätze
Schritt für Schritt:
Warum besteht ein Lohnunterschied von zirka 20 Prozent? Um ehrlich zu sein: Ich weiss es nicht. Aber ich kann mir folgende Gründe vorstellen: Frauen sind nicht selbstbewusst genug. Bei der Lohnverhandlung weiss der Mann in den aller meisten Fälle sehr genau, was er zum Leben und für den Unterhalt der Familie braucht. Er vertritt diese Forderung vorwiegend überzeugend und erhält auch das verlangte Gehalt. Eine Frau hingegen, ist zu unsicher. Sie will nicht als Geldgierig dastehen. Also entscheidet sie sich für einen etwas tieferen Lohn, das liegt in der Natur der Frau. Das ist nicht etwa eine Erkenntnis von mir selber, dies wurde mir in einem persönlichen Coaching erklärt. Und tatsächlich: Frauen können weniger gut über den Lohn verhandeln, als der Mann. Frau muss also an sich arbeiten und einen angemessenen Lohn verlangen. Hier steht sich Frau selber im Wege. Der Arbeitgeber zahlt doch gerne etwas tiefere Löhne für Frauen, wenn weniger verlangt wird, oder?
Es fehlen angeblich 50'000 KITA-Plätze. Persönlich erfreue ich mich über den aktuellen Trend, dem ich täglich in der Stadt begegne: Frauen werden wieder jünger Mutter und sind verheiratet. Viele leben wieder im klassischen Familiengebilde, mit einem kleinen Unterschied. Die Frau kann arbeiten. Das tolle an der Sache ist, dass die Frauen flexiblere Arbeitszeiten haben, zum Beispiel können sie währenddem ihr Kind im Kindergarten oder in der Schule ist, einen 20 – 60% Job ausüben. Für mich persönlich ist es wichtig, dass die Kinder nicht fremdbetreut werden, nur weil Frau 100% arbeiten will. Wer Kinder in die Welt setzt, soll auch für sie sorgen. Und wer immer noch 20% oder etwas mehr arbeitet, hat Abwechslung im Alltag und verliert den Anschluss nicht. Schliesslich soll ihre Altersvorsorge bzw. ihre Eingliederungschanchen nicht geschmälert werden. KITA-Plätze sind dafür da, wenn es einer Familie wirklich finanziell schlecht geht und sie auf ein weiters, hundertprozentiges Einkommen, angewiesen sind. Doch, ob die akutelle Frauenbewegung dies berücksichtigt ist zu bezweifeln. Alles zielt ab, die Frauen zu 100% Jobs zu bewegen, die Kinderbetreuung dem Staat zu überlassen und sich immer mehr vom klassischen Familiengebilde abzuwenden. Dabei ist es doch in der Natur vollkommen normal, dass sich das "Weibchen" um das Kind kümmert?!
Was ist mit den Rechten für Männer, die dauernd auf die lange Bank geschoben werden?
Hierbei denke ich vor allem an die Ehescheidung, an die Sorgensrechtvergabe und an die Einstellungsbedingungen bei Arbeitssuche.
Wenn eine Ehe geschieden wird, ist es für mindestens einen der beiden Ehegatten schmerzlich, verletzend, vor allem aber traurig. Wie man aus verschiedenen Statistiken herauslesen kann, sind es oft Frauen, welche die Scheidung verlangen und auch einreichen. Die Folge ist prekär: Der Mann zahlt in den meisten Fällen eine gewaltige Summe an Unterhalt. Je nach Situation, natürlich angebracht. Beispielsweise, wenn die Frau nicht arbeiten war. Leider wird der Mann durch diese Regelung aber auch oft ziemlich stark „ausgenommen“. Ein weiteres Problem ist das Sorgerecht. Der Bundesrat, allen voran die SP-Frau Simonetta Sommaruga, (wollte) / schiebt dieses Rechtsgeschäft für weitere unbestimmte Zeit auf die lange Bank. Dabei soll doch auch der Mann ein Anrecht, auf Sorgerecht für das Kind erhalten. Beziehungsweise ein gemeinsames Sorgerecht. Heute ist es leider noch immer so, dass der Frau das Kinder eher bleibt, als dem Mann. Und obschon es klar ist, dass das Kind meist einen engeren Bezug zur Mutter hat, so hat doch auch der Mann das Anrecht, nicht vornherein schon als Verlierer dazustehen. Der Frau wird eher geglaubt und den Mann in ein falsches Licht zu rücken, wird wohl auch nicht allzu schwierig sein. Dem Mann bleibt das Nachsehen. Ich hoffe also, dass das GEMEINSAME Sorgerecht bald in Kraft tritt!
Gleichstellung ja, aber! Männerrechte dürfen bei all den hysterischen Frauenbewegungen nicht untergehen!
Was ich übrigens ganz schlimm finde: die Quoten-Frau. Wenn anstelle eines qualifizierten Mannes eine Frau eingestellt wird, nur weil es noch zu wenige Frauen in der Unternehmung gibt. Das ist weder fair noch sozial. Aus diesem Grund bin ich gegen die Quoten-Frau. Eine Frau, die etwas erreichen will, schafft es auch. Ganz ohne Quote und Gleichstellungs-Streiks. Und überhaupt ganz allgemein: Wer will schon nur alleine auf Grund seines Geschlechtes und nicht wegen seiner Qualifikation eingestellt werden?





14.06.11 08:15:07,